M/O/T - School of Management, Organizational Development and Technology

Arbeit soll wieder lebenswert werden!

27.11.2013 [News] MOT Arbeit soll wieder lebenswert werden!
  

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Das Thema „LebensWert Arbeit“ brachte über 500 TeilnehmerInnen an die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt!

 

Am 22. und 23. November 2013 wurde der nunmehr 5. Businessmanagement-Kongress in Zusammenarbeit zwischen der M/O/T Management School® der Alpen-Adria-Universität und WIFI Österreich veranstaltet.
 

 ►► Kongress-Video nun online!

 ►► Fotogalerie siehe rechts!

 ►► Präsentationsfolien der Vortragenden siehe unten!


Das Motto „LebensWert Arbeit“ hat dazu angeregt, laut darüber nachzudenken, wie Arbeit (wieder) Sinn und Freude macht.


Der Rektor der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Herr Univ.-Prof. Dr. Oliver Vitouch, der einmal mehr von dem so gut gefüllten Hörsaal beeindruckt war, betonte in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung des lebenslangen Lernens und wies auch darauf hin, dass jede/r Studierende/Teilnehmer/in selbstverantwortlich dafür ist. Mit einer kurzen Vorschau auf das Programm und den „beeindruckenden Karatgehalt der Vortragenden“ wünschte er dem vollen Auditorium eine „intellektuell lustvolle Konferenz“.

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Univ.-Prof. Dr. Oliver Vitouch

Neben den Grußworten von NRAbg. Philip Kucher, der in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Kaiser kam, sprach aus dem Bereich Bildungsmanagement der WIFI Herr Ing. Christian Faymann, der den Kongress-Teilnehmer/innen zwei „lehr- und lernbereichernde“ Tage wünschte. Als wissenschaftlicher Leiter der gemeinsamen MAS- und MBA-Programme, eröffnete Herr ao.Univ.-Prof. Dr. Robert Neumann den Kongress seitens der M/O/T® Management School mit dem Hinweis, dass „Lebenswerte in Führungswerte übergehen“ und wünschte ebenso allen zwei erfolgreiche Tage.

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 Rektor Univ.-Prof. Dr. Oliver Vitouch, Daniela Ben Said, ao.Univ.-Prof. Dr. Robert Neumann, Ing. Christian Faymann (v.l.n.r.)

 „Wenn eine Strategie nicht funktioniert, nimm eine neue“! So könnte man den Vortrag „Wenn das Pferd tot ist, steig ab!“ von Frau Daniela Ben Said in kurzen Worten zusammenfassen. Mit ihrem beeindruckenden und äußerst dynamischen Vortrag startete der erste Kongresstag. Ben Said, die sich mit 24 Jahren selbständig machte, zeigte mit ihrer offenen und extrovertierten Art auf, wie wichtig es im Zuge des lebenswerten Arbeitens ist, den Mitarbeiter/innen Zugehörigkeit und Beachtung zu schenken und diese „nicht im Nebel“ stehen zu lassen. Um sich den täglichen Belastungen zu stellen, sei es aus Sicht von Ben Said wichtig, anders als die Anderen zu sein, lebenslang zu lernen und klar und konsequent zu sein, in allem was man macht. „Nutzen Sie Geist statt Geld“, so Ben Said und denken Sie daran: „Nur Nullen sind rund!“.
 
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                                                        Daniela Ben Said

Vor psychischen Folgen der veränderten Arbeitswelt warnte der nächste Vortragende, Herr Dr. Reinhard Haller, der treffend zum Thema über die „Modediagnose Burnout“ referierte. Er zeigte auf, dass in knapp 40 Jahren depressive Störungen die weltweit häufigsten Erkrankungen sein werden und sieht „Burnout nicht als psychische Krankheit“, sondern für ihn ist es „der Preis der Beschleunigung“. Um sich vor der emotionalen, sozialen, geistig-mentalen und körperlichen Erschöpfung zu schützen, sei es notwendig, die richtige Balance zu finden, das Ungleichgewicht zwischen Anforderungen und Ressourcen zu erkennen und sowohl für sich selbst als auch für seine Mitarbeiter/innen die Erwartungen und Einstellung(en) zu ändern. „Leben Sie rhythmisch, machen Sie Pausen und gehen Sie auch mal auf Distanz“, so die Quintessenz von Dr. Haller.

/ Präsentationsfolien von Prof. Dr. Haller

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                                                      Dr. Reinhard Haller

„Es gibt immer zwei Ansichten, aber trotzdem nur eine Spitzenleistung“,
so Peter Brabeck-Lethmathe, der den Nachmittag des ersten Kongresstages dazu nutzte, über die Verlagerung von manueller zur geistigen Arbeit und die sich daraus ergebende Veränderung des Ernährungsbedarfes zu sprechen. Der Präsident des Verwaltungsrates der Nestlè AG sprach darüber, wie der Gesundheitszustand die Arbeit beeinträchtigt, dass Krankheiten eine Wirtschaftsbremse sind und dass bessere Ernährung ein Teil der Lösung sein muss.

/ Präsentationsfolien von Herrn Brabeck-Letmathe

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Peter Brabeck-Letmathe, ao.Univ.-Prof. Dr. Robert Neumann und Mag. Markus Novak


Arbeit ist auch Arbeit an sich selbst:Wenn wir über Arbeit reden, dann müssen wir auch über Arbeit an uns selbst sprechen“, so Exzellenz Bischof Alois Schwarz, Diözesanbischof von Gurk. Er sprach von der Entwicklung und der Veränderung in der Arbeitswelt, wonach vor 50 Jahren Arbeit die Menschen zum Beispiel eher körperlich belastete und heute die psychische Arbeitsbelastung und somit auch die seelische Belastung stark im Vordergrund steht. Bischof Schwarz ist es wichtig, dass die „eigene Arbeit als sinnvoll empfunden werden soll“, denn Sinnerfüllung ist das Wichtigste für Engagement am Arbeitsplatz. Er hat versucht, den Kongressteilnehmer/innen die Arbeit und die Einstellung zur Arbeit wieder „als Quelle des Glücks“ näherzubringen. Sein Tipp dahingehend ist eigentlich ganz einfach: wende negative Gefühle zum Guten, versuche, den Anderen zu verstehen und ��berwinde deine Selbstzweifel.

/ Präsentationsfolien von Bischof Dr. Schwarz

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                                                 Bischof Dr. Alois Schwarz


Die Abendveranstaltung, welche heuer im „Werzer’s Hotel am Wörthersee“ stattgefunden hat, gestaltete Bernhard Ludwig, der seit über 20 Jahren auf der Bühne steht. Ludwig fasste das Beste aus den drei Programmen „10in2-Lustvolleben“, „Anleitung zum Herzinfarkt“ und „Anleitung zur sexuellen Unzufriedenheit“ treffend zusammen. 295.jpg(Foto rechts: Bernhard Ludwig)





                                                                                                                                        
                                                                                                                                                                                



Der zweite Kongresstag wurde aus journalistischer Sicht von Herrn Adolf Winkler. Stv. Chefredakteur der Kleinen Zeitung resümiert, der drei Thesen aus dem ersten Kongresstag an die Kongressteilnehmer/innen weitergibt: „Ihre Leistungskurve entscheiden Sie selbst“, „Die Leistungskurve Ihrer Mitarbeiter/innen bestimmen in hohem Maße Sie“ und „Die Leistungskurve verlängern Sie selbst“.


„Erst nehmen, dann genießen und dann weitergeben“, so könnte man die eineinhalb Stunden, die Jolly Kunjappu am Samstag für sein Programm „Es geht um dich“ hatte, interpretieren. Gleich zu Beginn machte er dem Auditorium klar, dass er nicht hier sei, um zu motivieren, sondern dass er „Besseres vorhabe“. Kunjappu, der bereits durch 120 Länder gereist ist, sprach davon, dass er nicht auf dieser Welt ist, um zu leiden und genau das sollten auch Führungskräfte und Mitarbeiter/innen nicht tun. Für ihn „sind wir Menschen nicht nur da, damit das Wirtschaftswachstum funktioniert“, sondern um zu nehmen, genießen und dann weiter zu geben. Für ihn sind Werte wie Intelligenz, Emotionen und soziale Verantwortung der Schlüssel zum Erfolg. Auch verriet er den Kongressteilnehmer/innen seine fünf „I’s“ zum Erfolg – nämlich „Inspire, Involve, Invent, Implement und Improve“ und gab auch noch ein Trommelsolo zum Besten, welches alle Teilnehmer/innen mitgerissen hat. Mit dem Worten „Große Menschen vergessen die Kleinigkeiten nicht“ verabschiedete sich Jolly Kunjappu.

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                                                           Jolly Kunjappu


„Der Humor ist die letzte Dimension der persönlichen Freiheit“ so Toni Innauer, dem es erging wie zu seiner Profi-Schispringer-Zeit und gleich zu Beginn gestand, dass es „schwer sei, hinter Jolly Kunjappu zu springen“. Für ihn ist es lebenswert, wenn man „verliebt ist ins Gelingen“ und auch immer wieder – sowohl als Trainer und somit Führungskraft als auch als Mitarbeiter/in die „Belastungsdynamik steigert“. Dies sei laut Innauer dadurch möglich, zwischendurch auch wertvolle Pausen einzulegen und „keine fahrlässigen Experimente“ zu machen. Die Quelle von Inspiration und Energie findet jeder für sich selbst, jedoch erbringt man virtuose und grandiose Leistungen nicht unter Zwang.

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                                                             Toni Innauer


Beim abschließenden Interview, wollte Adolf Winkler von Herrn ao.Univ.-Prof. Dr. Robert Neumann und Herrn Mag. Markus Novak (WIFI Österreich, Bildungsmanagement) wissen, was denn ihr persönliches Resümee vom 5. Businessmanagement-Kongress sei und auch, welche Erwartungshaltungen sie an die Politik bzw. die Bildung haben. „Für mich, so Neumann, hat „lebensWert“ eine neue Bedeutung bekommen“. Herrn Novak wurde über die 2 Tage klar, „dass vieles neu belebt werden muss und Erfolgslust notwendig sei“. Im Bildungssystem erhofft er sich mehr Pionierleistungen und mahnt vor einer Überreglementierung des Systems.

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Mag. Markus Novak, Adolf Winkler. ao.Univ.-Prof. Dr. Robert Neumann (v.l.n.r.)


Durch d050.jpgas Programm führte Marion Hasse.







 

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Wir freuen uns auf einen gemeinsamen 6. Businessmanagement-Kongress am 28. und 29. November 2014!







Wir bedanken uns bei unseren Medienpartnern:

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